Die Planungen liegen im Zeitplan
Neubauplanungsausschuss für die Standortentwicklung Longerich | Information 07 vom 18. Mai 2026
Die Begegnungsgemeinde hat sich dazu entschlossen, den Standort Paul- Humburg- Straße in Longerich neu zu gestalten. Der Grund hierfür ist, dass die vorhandenen Gebäude weder technisch noch konzeptionell zukunftsfähig sind. Das neue Konzept sieht vor, ein Gemeindezentrum mit Wohnungen zu errichten (Haus1) und gleichzeitig auf dem Grundstück durch einen Investor in Erbpacht ein Wohngebäude (Haus 2) errichten zu lassen, das zur Finanzierung von Haus 1 dient. Kernstück von Haus 1 soll ein Raum sein, der sowohl als professionell betriebene Cafeteria als auch als Gottesdienstraum genutzt werden kann. Deswegen wird es Cafédrale genannt. Das Gebäude der Kindertagesstätte bleibt unberührt.

Aus einem Architektenwettbewerb ging der Entwurf des Kölner Architekturbüros Kaspar Kremer Architekten GmbH als Sieger hervor. Er kann auf der Homepage der Begegnungsgemeinde angesehen werden. Der Entwurf wurde zwischenzeitlich so angepasst, dass er den praktischen Erfordernissen des Gemeindelebens entspricht.
Inzwischen sind alle Fachplaner beauftragt. Vorrangig wird derzeit geklärt, wie die Kindertagesstätte während der Bauzeit betrieben und mit Energie versorgt werden kann.
Die Gespräche mit der Stadt Köln haben ergeben, dass das Projekt „Cafédrale“ im Rahmen des „Bauturbo“ bearbeitet wird. Wir hoffen, dass die Genehmigungsphase dadurch verkürzt werden kann.
Alle diese Planungen werden durch den „Neubauplanungsauschuss“ begleitet, in dem im Auftrag des Presbyteriums Mitglieder aus der Gemeinde und Fachberater für kirchliches Bauen zusammenarbeiten.
Parallel dazu gibt es den „Arbeitskreis Gestaltung“ unter Leitung von Pfarrerin Susanne Zimmermann. Hier entwickeln derzeit 15 interessierte Gemeindeglieder gemeinsam mit den Architekten Vorschläge zur Ausgestaltung der Cafédrale. Besondere Bedeutung hat die Integration von wichtigen Elementen aus der Immanuelkirche in das neue Gebäude. Hier wurde auch eine Künstlerin mit eingebunden, die bereits die Erlöserkirche in Weidenpesch gestaltet hat. Es gibt auch bereits konkrete Überlegungen, wie das Inventar aussehen könnte. Die Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe werden in die weiteren Planungen der Architekten einfließen.
Seit April 2026 findet ein durch die Antoniter- Siedlungsgesellschaft gesteuertes Bieterverfahren zur Suche nach solventen Partnern statt, die bereit sind das Wohngebäude (Haus 2) im Einklang mit den Gesamtplanungen
zu errichten und zu betreiben. Potentielle Bieter können bis
Mitte Juni 2026 ihr Interesse an einer Investition bekanntgeben.
Johannes Feyrer, Vorsitzender des Neubauplanungsausschusses

